skemdit Erfahrungsbericht Göpfert Maschinen GmbH

Digitale Lösungen für Stromlaufpläne bei Göpfert Maschinen GmbH Anwenderbericht

Effizienzsteigerung beginnt oft mit kleinen, aber wirkungsvollen Innovationen. Ein Beispiel dafür ist der PDF-Editor skemdit, der beim Anlagenbauer Göpfert Maschinen GmbH den elektrotechnischen Workflow revolutioniert. In diesem Anwenderbericht erfahren Sie, wie das Unternehmen den Schritt von papierbasierten Prozessen hin zu einer digitalen Lösung gemeistert hat.

Digitalisierung in der Fertigung – Göpfert Maschinen geht neue Wege

Die Göpfert Maschinen GmbH zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Maschinen zur Verarbeitung von Wellpappe. Viele ihrer Entwicklungen gelten als Meilensteine in der Branche. Wilhelm Ott und Walter Pickel, die Leiter der Elektrotechnik, standen lange vor einer Herausforderung: Sie suchten ein leistungsfähiges Tool, um Stromlaufpläne digital zu bearbeiten. Doch keine Lösung erfüllte die hohen Anforderungen – bis Blumenbecker im Sommer 2020 die Software skemdit vorstellte. Anfangs waren Ott und Pickel skeptisch, ob das kompakte Tool wirklich halten würde, was es verspricht.

Die Herausforderung: Änderungen für alle sichtbar machen

An den Anlagen in Wiesentheid arbeiten oft bis zu 20 Elektriker gleichzeitig, ergänzt durch Teams aus Konstruktion, Qualitätskontrolle, Inbetriebnahme und Service. Der Stromlaufplan ist dabei das zentrale Dokument, in dem Änderungen und Prüfungen festgehalten werden – bislang handschriftlich.
„Je mehr Kopien eines Stromlaufplans im Umlauf sind, umso schwieriger wird es, alle Pläne auf dem aktuellen Stand zu halten", erklärt Ott. Hinzu kommt: Nicht jeder schreibt leserlich oder setzt sein Kürzel. „Sämtliche Rotstrichänderungen korrekt zu erfassen, richtig zuzuordnen und dem Kunden eine vollständige Anlagendokumentation im CAE-Format zu übergeben, ist immer wieder eine echte Herausforderung."

» Man merkt, dass skemdit von einem Praktiker entwickelt wurde! «

Wilhelm Ott, Leitung Elektrotechnik, Göpfert Maschinen GmbH

Die Lösung: Zusammenarbeit in Echtzeit

Genau hier setzt skemdit an. Mit dem von der b_digital GmbH entwickelten Tool können alle Beteiligten über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg gemeinsam an einem digitalen Dokument arbeiten. Änderungen und Anmerkungen werden direkt am Bildschirm oder Tablet eingetragen, Leitungen digital abgehakt und Qualitätsstempel gesetzt. Alle Eingaben fließen in ein zentrales Cloud-Dokument, das in Echtzeit für alle verfügbar ist.
„Das garantiert Transparenz und macht die Zusammenarbeit effizient", betont Thomas Hagemann von Blumenbecker. Ursprünglich für den Eigenbedarf entwickelt, erkannte das Team schnell das Potenzial für den Maschinen- und Anlagenbau, ergänzt Projektmanager Florian Sontowski.

Mehr Service dank SPS-Schnittstelle

Seit April 2021 nutzt Göpfert die Software auch für den Kundenservice. Bei einem Problem genügt ein Knopfdruck – und der Schaltplan öffnet sich direkt an der relevanten Stelle. Das mühsame Suchen in tausenden Papierseiten entfällt. Dank SPS-Funktion kann sich der Service sogar direkt mit der Anlage verbinden und die Steuerung einsehen.
„Damit lösen wir Probleme deutlich schneller als bisher. Und im Idealfall braucht der Kunde unseren Kundenservice gar nicht mehr", so Ott.

Individuelle Anpassungen für maximale Flexibilität

Besonders schätzt Ott, dass skemdit keine starre Standardlösung ist, sondern individuelle Anpassungen wie eine persönliche Benutzerverwaltung ermöglicht. „Die Einführung von skemdit ist für uns ein wichtiger Schritt in Richtung papierlose Fertigung." Perspektivisch sollen auch weitere Prozesse wie Urlaubsanträge oder Anwesenheitsmeldungen direkt von der Werkbank aus digital erfolgen.